Unsere Welt, das Universum, das gesamte Weltall, alles was existiert, alles was es gibt, besteht letztlich aus Materie, Energie und (oder) Antimaterie. Wie wir auch schon lange wissen, bestehen Materie, egal ob fest, flüssig oder gasförmig, sowie Antimaterie im Grunde auch "nur" aus Energie.

Materie und Antimaterie sind eigentlich nur unterschiedliche Aggregatzustände, unterschiedliche Daseins-Formen ein und der selben Energie, ein und der selben universellen Energie. Alle Materie, alle Antmaterie, der gesamte Raum, das Weltall, die Zeit, ... einfach ALLES ist erfüllt von dieser Energie.

Ob Steine, Metall, fließendes Wasser, Wolkenkratzer, Gedanken, Gefühle, Licht, Seele, Wahrnehmungen, Ideen, Gegenstände, Lebewesen, tanzende Bewegungen ... Alles "nur" unterschiedliche Materialisierungen, unterschiedliche Erscheinungs- / Daseinsformen dieser Energie.

Eine Energie, die sich stets in einem permanenten Fluß und Fließgleichgewicht befindet ... Die das gesamte Universum und das gesamte Dasein erfüllt und miteinander verbindet. So daß natürlich auch der Flügelschlag eines Schmetterlings irgendwo in China zugleich auch irgendwie das Wetter hier in Europa verändert.

Weil diese universelle Energie das gesamte Universum und das gesamte Dasein (auch unser Leben, unsere Gedanken ...) erfüllt, ist alles miteinander verbunden, befindet sich alles in steter "Kommunikation" miteinander.

Unsere Gedanken, Wahrnehmungen, Gefühle, Vorstellungen, Wünsche, Worte, Seele, Psyche, Kulturen, ... auch "nur" unterschiedliche Daseins-Formen unserer Energie. Daher können unsere Gedanken, Gefühle auch stets von einem Ort des Daseins zu einem anderen Ort des Dasein kommen (Gedankenübertragung ).

Aber, auch Vergangenheit, Gegenward und Zukunft, Zeit, alles "nur" verschiedene Daseinsformen unserer Energie, der universllen Energie. Im Grunde, von daher, ist eigentlich alles immer zugleich. Alles ist somit zu gleichermaßen "da", gleichermaßen "anwesend", gleichermaßen "präsent" ...

Da ich aufgrund meiner Synästhesie keine chronologische Zeitabfolge kenne, ist für mich alles irgendwie immer gleichermaßen da, gleichermaßen präsent und existent. Vergangenheit, Gegenward und Zukunft sind für mich stets das gleiche, lebe und fühle ich stets zugleich.

Gestern ist mir wie morgen, wie heute. Ein "normales" Leben daher mir leider nicht möglich. Beschreiben, erklären läßt sich dies leider nur sehr schwer. Da ich mich außerdem in einem Umfeld bewege, erfüllt, ausgefüllt mit Gefühlen/ Emotionen, die ja permanent überall wahrzunehmen sind in ihrem Fließgleichgewicht.

Sterben bedeutet mir von daher auch "nur" der Wechsel, der Übergang von einer derzeitigen Daseinsform in eine dann andere Form des Daseins. Irgendwie lebe und erfahre ich diesen Wechsel, diesen Übergang permanent und dauerhaft zeit meines Lebens. (Daher bereitet mir der "Tod" auch keine Angst, gibt es ihn ja eigentlich als solches nicht wirklich. Er kennzeichnet lediglich den Augenblich des Übergangs ...).

Da sich mein Leben irgendwie ohne Zeit in allen "Zeiten" zugleich befindet, nehme ich den Tod nicht wahr, kann ihn überhaupt nicht wahrnehmen.

Wir alle leben in einer Welt, in der alles lediglich vielfältige Formen des Daseins unserer globalen, ubiquitären Energie ist. Daher stirbt auch keiner im Sinne von "und das war's" ... ein jeder wechselt lediglich von seiner aktuellen Daseinsform in die nächste Form des Daseins.

Jedes Leben hat sich die (Lebens)Energie letztlich nur ausgeborgen, geliehen und muß sie irgendwann wieder an die globale Energie des Lebens (an die Mutter der Energie) zurückgeben.