Es war einfach wieder soooo schön ...

Nach über zwei Wochen mit teilweise sehr starken Schmerzen in den Muskeln konnte ich gestern Abend endlich wieder zum Tanzen gehen. Zum Taaaaanzen ... Endlich! Meine ganz besondere Leidenschaft. Und, es war wieder fantastisch, super, exorbitant ...

Mir bedeutet Tanzen mein Leben, mein Dasein, mein Seelenheil ... Ja, ganz insbesondere mein Seelenheil. Dann switche ich vollkommen in meine eigene heilige Welt und lasse die dieseitige Welt vollkommen zurück. Das ist so ähnlich, wie in dem Film "Avatar", wo der eine Typ als Kriegsveteran im Rollstuhl sitzt und ja auch zwischen zwei unterschiedlichen Welten wechselt; wobei er dann in der anderen Welt auf diesen Rollstuhl nicht mehr angewiesen ist.

Im Film geht das natürlich nur mit Hilfe der Technik ... Zumindest, solange der Typ von der dieseitigen Welt in die andere wechseln möchte. In der anderen Welt lernt er (gegen Ende des Films) dann eine ganz andere Möglichkeit des (dauerhaften) Wechsels kennen ... mit Hilfe des Baumes der Erinnerungen.

Dank meiner Synästhesie lebe ich tatsächlich mit einer derartigen eigenen, heiligen Welt, die genauso real existiert, wie die dieseitige. Ich lebe effektiv mit der besonderen Fähigkeit dank meiner Sinnesorgane eine zweite, komplett andere Welt, aber ebenso reale Welt, wahrzunehmen.  (Synästhesie hat definitif nichts mit Wahnvorstellungen zu tun, sondern basiert ganz einfach auf einer anderen cerebralen Struktur).

Im Unterschied zu dem Typen im Film kann ich allerdings jederzeit, also ohne Hilfsmittel, in diese andere Welt switchen. Eine wundervolle Welt, voller Einklang, wo meine zertrümmerte (Kinder)Seele wie auf tausenden Wolken gebettet zueinander finden kann. Und, ich würde am allerliebsten nur noch dort sein wollen ... Mein Seelenheil.

In einer Welt, in der Elfen, Feen, rosa Prinzessinnen ebenso leben, wie zahlreiche Tiere, Pflanzen, Wiesen, Blumen ... Eine Welt, die keine Grenzen, kein finsteres Böses, keine banalen Dimensionen kennt und vollkommen zeitlos ist.

Es ist sehr, sehr schwierig, in Worte zu fassen, wie es sich für mich anfühlt, daß ich keine chronologische Zeitwahrnehmung kenne und den "Raum" nicht wie andere einfach nur dreidimensional sehe. Das, was die Wissenschaftler so mühsam versuchen zu erklären, wie z.B. die Krümmung, Dehnung, Verdrehung des sog. Raum-Zeit-Kontinuums ist für mich schon seit meiner Geburt gelebter Alltag. Mehr noch ...

Ein "normales" Leben wäre daher für mich leider nur unter erheblichen Anstrengungen und Schwierigkeiten möglich.

Leonora

4.4.10 10:47

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